Fördermöglichkeiten
Holen Sie sich finanzielle Unterstützung!
Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr lohnt sich für Sie als Hauseigentümer eine energiesparende Sanierung Ihres Hauses. Anders formuliert:
Nur Gebäude, die im Energiebereich hochmodern sind, sind auf Dauer attraktiv und bezahlbar.
Auch der Bund, die Länder und die Gemeinden haben ein großes Interesse daran, dass Heizenergie und damit Umwelt schädigende Schadstoffe, wie etwa CO2, eingespart werden. Deshalb werden energetische Sanierungsmaßnahmen durch eine Fülle von Förderprogrammen unterstützt.
Förderungen umfassen Maßnahmen wie zinsgünstige Darlehen, direkte Zuschüsse zu Ihren Investitionskosten, Steuererleichterungen, lokale Sonderkreditprogramme von Banken, Sparkassen, Ländern und Kommunen. Besonders attraktiv sind die Programme der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ansprechpartner für die Antragstellung von KfW-Fördergeldern ist Ihre Hausbank.
Allein mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm plant die Bundesregierung, mindestens bis 2011 jährlich eine Milliarde Euro Fördermittel bereitzustellen. Diese Investitionen sollen den CO2-Ausstoß jährlich um eine Million Tonnen verringern.
Übersicht energetischer Förderstandards für energieeffizientes Bauen und Sanieren
KfW-Effizienzhaus 130
Der Primärenergiebedarf sanierter Gebäude darf maximal 30 % höher sein als der Energiebedarf, der nach der EnEV 2009 für das Referenzgebäude zulässig ist. Der Transmissionswärmeverlust darf 45 % über dem Wert des Referenzgebäudes liegen. Die Förderstufe KfW-Effizienzhaus 130 wird zeitlich befristet voraussichtlich bis zum 30.06.2010 angeboten.
KfW-Effizienzhaus 115
Der Energiebedarf sanierter Gebäude darf maximal 15 % und der Transmissionswärmeverlust 30 % höher sein als die Werte des Referenzgebäudes nach EnEV 2009.
KfW-Effizienzhaus 100
Der Energiebedarf sanierter Gebäude entspricht genau dem Niveau, das die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt. Der Transmissionswärmeverlust darf 15 % höher als der Wert des vergleichbaren Referenzgebäudes sein.
KfW-Effizienzhaus 85
Das sanierte oder neu errichtete Gebäude benötigt nur 85 % des Energiebedarfs des Referenzgebäudes. Der Transmissionswärmeverlust entspricht genau dem Wert des Referenzgebäudes nach EnEV 2009. Die Förderstufe wird für Neubauten zeitlich befristet voraussichtlich bis zum 30.06.2010 angeboten.
KfW-Effizienzhaus 70
kommt mit 70 % des Energiebedarfs eines vergleichbaren Referenzgebäudes aus. Der Transmissionswärmeverlust muss 15 % unter dem Wert des Referenzgebäudes liegen.
KfW-Effizienzhaus 55 (ab Anfang 2010)
benötigt nur 55 % der Energie, die ein Neubau in Deutschland maximal verbrauchen darf. Der Transmissionswärmeverlust liegt bei 70 % im Vergleich zum Referenzgebäude. Es ist derzeit der höchste von der KfW gesetzte Förderstandard.
Quelle: Brillux Dämminfo








